Der Januar ist nicht nur der perfekte Zeitpunkt, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Es ist auch ein guter Zeitpunkt, um aussagekräftige Fakten zu präsentieren und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Was waren die grössten Challenges für Lyfa? Welche Kriterien muss ein neues Produkt erfüllen, um es in den Shop zu schaffen? Co-Gründer Lewys steht euch Red und Antwort und verrät auch gleich, wie viele Verpackungen eingespart wurden und wie es um seine Life-Work-Balance steht …

Fragestellerin: Vanessa

Antwortgeber: Lewys

Ein Blick zurück… ,

Happy New Year, Lewys. Ich hoffe, es wird ein gutes Jahr für euch! Wie war das Jahr 2021 in wenigen Worten für dich?

Guets Neus!

2021 war aufregend, überraschend, anstrengend und so schnell vorbei, dass ich jeweils immer noch 2021 als Datum aufschreibe…

Was war Lyfa’s grösste Errungenschaft und worauf bist du besonders stolz?

Zunächst einmal freue ich mich sehr über die Menge an Verpackungen, die wir im letzten Jahr eingespart haben. Unser wichtigstes Ziel bei Lyfa war von Beginn weg, so viele unnötige Plastikverpackungen wie möglich zu vermeiden.

Mit dem Ausbau unserer Dienstleistung Ende letzten Jahres fangen wir nun an, wirklich etwas zu bewirken, was mich persönlich sehr erfüllt. 

Was waren eure grössten Herausforderungen?

Die wohl grösste Challenge im Jahr 2021 bestand darin, zu beweisen, dass wir nachhaltig einen Zero-Waste-Service für alle Menschen in der Schweiz anbieten können. Dazu war viel Arbeit nötig: Wir mussten ein Liefersystem entwickeln, welches sowohl bequem für unsere Kunden als auch wirklich nachhaltig und umweltfreundlich ist.

Indem wir diese Herausforderung erfolgreich gemeistert haben, konnten wir den Weg für die Zukunft von Lyfa ebnen und einen Service schaffen, der nachhaltiges Einkaufen für alle Menschen zugänglich und alltäglich macht.

2021 in Zahlen

Eingesparte Verpackungen: 19’743 Stück

Anzahl Produkte im Shop: Knapp 320

Anzahl Produkte pro Bestellung: Durchschnittlich 23 Artikel

Anzahl wiederverwendeter Gläser im Monat: Zwischen 1600 und 2000 Gläser, Lyfa befüllt etwa 60 % davon selbst. (der Rest, wie etwa Getränke-Flaschen werden von den Lieferanten abgefüllt).

… einen Blick nach vorne

Lass uns jetzt eure Pläne für 2022 hören: Was habt ihr euch vorgenommen?

Wir möchten Lyfa weiter in der ganzen Schweiz ausbauen und den Service verbessern, um den Bedürfnissen von immer mehr Kunden gerecht zu werden. Das bedeutet, dass wir unsere Produktpalette erweitern und adaptieren werden. Wir werden bald neue, spannende Produkte in unserem Sortiment aufnehmen und wir arbeiten kontinuierlich daran, das Einkaufserlebnis noch reibungsloser und bequemer zu gestalten.

Nach welchen Kriterien wählt ihr denn eure Lieferanten respektive eure Produkte aus?

Wenn es um die Einführung neuer Produkte geht, haben wir ganz konkrete Kriterien, die erfüllt werden müssen. Erstens müssen wir natürlich in der Lage sein, die Produkte in wiederverwendbaren (oder noch besser: gar keinen) Verpackungen zu verkaufen.

Des Weiteren achten wir darauf, dass die Produkte so „alltäglich“ wie möglich sind. Wir bevorzugen Artikel, die man auch in einem Supermarkt finden würde, und weniger Nischenprodukte.

Und last, but not least, legen wir Wert auf einen guten Mix aus Bio- und Nicht-Bio-Produkten. Zudem achten wir darauf, dass so viele unserer Produkte wie möglich aus der Schweiz oder aus dem nahen Ausland kommen.

Ende Jahr hattet ihr phasenweise so viel Andrang, dass einige Produkte nicht mehr an Lager und somit ausverkauft waren. Habt ihr hierfür schon eine Lösung?

Ja, das ist leider eine der Problematiken, welche die Einführung neuer Online-Produkte mit sich bringt. Unsere Lieferkette wird dadurch immer komplexer und wir verkaufen unsere Produkte schneller als wir sie wieder abfüllen können. Ein “Luxus-Problem”, denn wir freuen uns natürlich unglaublich über die Nachfrage!

Einen Lösungsansatz haben wir bereits erarbeitet: In diesem Jahr stellen wir stellen wir Noah, unseren Kurier, fast in Vollzeit ein, damit er uns noch im Lager beim Abfüllen unterstützen kann. Wir werden ausserdem in unsere Lagerinfrastruktur investieren, um eine schnellere Abfüllung und bessere Systeme zur Erfüllung von Bestellungen zu ermöglichen.

Das klingt wirklich nach viel Arbeit. Was macht deine Life-Work-Balance so…?

Ein heikles Thema 🙂 ich liebe, was ich tue, und fühle mich (fast) jeden Tag inspiriert, an diesem Projekt zu arbeiten. Daher sehe ich es nicht unbedingt immer als Arbeit, sondern auch als Spass und Spiel. Ich achte allerdings schon darauf, dass ich mir auch mal einen Tag freinehme und meine Abende mit Sport und Freunden verbringen kann.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein glückliches und gesundes 2022! Danke für eure Unterstützung, schön, dass ihr da seid!

Du hast noch mehr Fragen? Dann schreib uns!

Zum Schluss für alle “Neuen”:

Warum ist Lyfa entstanden?

Die beiden Gründer Michael und Lewys wollten eine unkomplizierte, bequeme Art einzukaufen schaffen, aber nachhaltig und ökologisch und ohne jeglichen Stress. Mehr dazu und woher der Name Lyfa stammt, erfährst du in unserem allerersten Blogbeitrag.

Wer steckt hinter Lyfa?

Mehr zum Lyfa-Team findest du ebenfalls in unserem Blog, zum Beispiel über die zwei Gründer Lewys und Michael.

Hast du sonst noch Fragen über Lyfa oder an die beiden Gründer? Schreib es uns in die Kommentare, oder kontaktiere uns direkt über unsere Website oder per Mail.

One Response

  1. Ich bin begeistert von eurem Service, sehr freundliches, engagiertes und zuverlässiges Team, herzlichen Dank. Kann ich wärmstens weiterempfehlen!

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