Es ist Herbst. Zeit für gemütliche Abende auf dem Sofa, Spaziergänge durch den farbigen Wald – und wärmende Gerichte für Bauch und Seele. Am Wochenende hat uns die Lust zum Kochen gepackt und wir haben zwei leckere Gerichte gezaubert. Hauptakteure: Kürbis und Zwetschgen.

Damit wir uns richtig verstehen: Der Kürbis und die Zwetschgen befinden sich nicht im selben Gericht. Der Kürbis steckt in einer wunderbaren Suppe und die Früchte haben wir in einer leckeren Wähe verarbeitet. Die Zutaten haben wir in unserem Lyfa-Shop eingekauft.

Lass uns gleich loslegen. Für die beiden Gerichte brauchst du Folgendes:

Zutaten Kürbissuppe

  • 1 Zwiebel
  • 2 kleine oder 1 grosse Kartoffeln
  • 1 Kürbis (besonders geeignet ist der Butternuss-Kürbis, wir haben mit einem Mandarin Kürbis gekocht)
  • 2 Karotten
  • 1 Esslöffel Currypulver mild
  • 1.5 Liter Gemüsebouillon
  •  Öl zum Braten
  • etwas Knoblauch
  • Zutaten Zwetschgenwähe

    Für den Teig:

    • 200g Mehl
    • 15g Zucker
    • 100g Butter
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz

    Für die Füllung:

    • 60g gemahlene Haselnüsse
    • etwa 800g Zwetschgen

    Für den Guss:

    • 1,5 dl Halbrahm
    • 1 Ei
    • 1 EL Maisstärke
    • 2 EL Zucker
    • etwas Vanille

    1. Der Kuchenteig

    Für den Kuchenteig vermischst du das Mehl, den Zucker und das Salz. Die Butter fügst du als kleine Stücke hinzu. Zerreibe alles zwischen deinen Händen bis eine gleichmässige, krümelige Masse entsteht. Zuletzt gibst du das Ei bei und füge alles zusammen bis ein Teig entsteht. Forme den Teig zu einer Kugel, packe ihn in Klarsichtfolie ein und stelle ihn für 30 Minuten kalt.

    Während der Teig ruht, können wir mit der Suppe starten.

    2. Die Kürbissuppe

    Die Zwiebel, die Kartoffeln, die Karotten und den Kürbis in Würfel schneiden.

    Die Zwiebel kannst du in wenig Öl (oder Butter) andämpfen. Sind die Zwiebeln glasig, fügst du den Rest des Gemüses hinzu und dämpfst das Ganze für ein paar Minuten weiter. Ein kleiner Esslöffel Currypulver macht das Ganze noch aromatischer und passt wunderbar zum Kürbis. Giesse nun die Bouillon hinzu und lass es aufkochen. Das Süppchen kann zugedeckt auf mittlerer Stufe für mindestens 30 Minuten weiterköcheln.

    3. Den Teig formen

    Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kannst du den gekühlten Teig auswallen. Wir haben eine runde Wähenform à 28 cm Ø verwendet. Diese gut mit Butter oder Öl ausfetten oder Backpapier auslegen, damit der Teig später nicht kleben bleibt. 

    Den Teig kannst du in deine Form legen und den Boden und die Ränder gut festdrücken. Der Boden gehört dicht mit einer Gabel eingestochen. Wir hatten noch eine offene Fruchtkonfitüre und habe davon einen Löffel auf den Teig gestrichen, um die Wähe noch saftiger zu machen. Zum Schluss verteilst du die gemahlenen Haselnüsse darauf.

    Den Teig kannst du nun nochmals kühlstellen, bis du mit der Füllung durch bist.

    Vergiss dein Süppchen nicht: Immer wieder mal rühren.

    4. Deine Wähenfüllung

    Heize deinen Backofen auf 220 Grad vor.

    Deine frischen Zwetschgen kannst du jeweils in zwei Hälften schneiden.

    Für deinen Guss verrührst du Rahm, Ei, Maisstärke, Zucker und Vanille.

    Deine Zwetschgen kannst du auf deinem gekühlten Teig verteilen und den Guss darüber giessen. Deine Wähe kannst du nun in die untere Ofenhälfte schieben und für etwa 30 Minuten backen.

    5. Die Suppe ist fast fertig

    Während deine Wähe im Backofen ist, kannst du deine Suppe nun finalisieren: Alles gut pürieren, abschmecken, fertig.

    6. Geniessen!

    Während du die warme Suppe geniesst, kannst du die Wähe auf einem Gitter auskühlen lassen. Wenn du’s besonders süss magst, bestäubst du sie vor dem Servieren mit Puderzucker und Zimt.

    Hast dich auch die Koch-Lust gepackt? Im Lyfa-Shop kriegst du fast alles, was du dafür brauchst. Einkaufen, liefern lassen und loslegen. Wir wünschen e Guete!

    Die fertige Suppe, verfeinert mit Omega-Kernen.

    Die fertige Wähe frisch aus dem Ofen.

    In unserem Shop findet ihr übrigens fast alle Zutaten für diese beiden Rezepte. Schaut vorbei!

    Welches ist euer Lieblings-Herbstrezept? Und würdet ihr bei unseren Rezepten noch etwas hinzufügen, oder etwa ganz anders machen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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